Allergologie
… AN DER SCHÖNEN PROMENADE IN WINTERTHUR

Seit November 2013 am Unteren Graben, ehemaliger Standort des Ex-Libris.

ALLERGIEN

Allergische Erkrankungen wie atopisches Ekzem/Neurodermitis, Heuschnupfen, Asthma und Nahrungsmittelallergien nehmen heute stetig zu. Allergien gelten heute als Umweltkrankheit Nummer 1. Die beste Behandlungsmassnahme bei Allergien ist das Vermeiden der auslösenden Allergene nach vorheriger sorgfältiger Abklärung. Die Allergiestation unserer Praxis leistet als Diagnostik- und Therapie-Zentrum einen wesentlichen Beitrag dazu.

Abklärungen Im Gespräch mit dem Patienten versuchen wir die Art der allergischen Reaktion näher mittels Hauttests zu bestimmen und werden abhängig von Ihren Beschwerden weitere Untersuchungen (Hauttests, z.B. Prick-Test oder Epikutantest, Blutuntersuchungen)  durchführen.

Die häufigsten Allergien sind auf:
  • Pollen
  • Kontaktallergene
  • Hausstaubmilben
  • Insektengift
  • Nahrungsmittel
  • Tierhaar
  • Medikamente
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HEUSCHNUPFEN, ASTHMA?

DESENSIBILISIERUNG / HYPOSENSIBILISIERUNG

Die Desensibilisierung  ist die einzige ursächliche Behandlung, die bei gewissen Allergien zur völligen Symptomfreiheit führen kann.
Durch die steigende Gabe von Allergenen soll es zu einer Gewöhnung an das Allergen kommen, um so die überschießende Reaktion des Immunsystems auf das Allergen zu verhindern.Für die Desensibilisierungstherapie bei Pollenallergie stehen
2 Schemata zur Verfügung:

„Klassische“ Desensibilisierungstherapie

  • Die Erhaltungsdosis wird einmal pro 4 Wochen injiziert bis der
    Patient 1 Jahr beschwerdefrei ist (oder sich die Symptome deutlich gebessert
    haben), im Allgemeinen aber während mindestens 3 Jahren.
  • Während der Pollenflugzeit ist das Risiko von Nebenwirkungen der
    Desensibilisierungstherapie erhöht. Die verabreichte Dosis des Allergens soll
    deshalb während der Pollenflugzeit auf 20% reduziert werden (d.h. einmonatliche
    Injektionen von 0.15 ml des Allergenextraktes).

Präsaisonale Kurzzeittherapie

  • Vor der Pollenflugzeit, also im Winter, werden 7 s.c. Injektionen des Allergens
    im Abstand von 1 Woche in steigender Dosierung verabreicht. Danach wird
    die Desensibilisierung sistiert, es wird also keine Erhaltungstherapie
    durchgeführt.
  • Diese präsaisonale Kurzzeittherapie wird meist an 3 aufeinanderfolgeden
    Wintern durchgeführt.
    Beide Therapieschemata sind bezüglich ihrer Wirkung sehr gut belegt. Es gibt aber
    keine Studie, die die beiden Formen direkt miteinander verglichen hätte. Beim
    “klassischen”, über 3 Jahre dauernden Schema, ist auch die Langzeitwirkung gut
    dokumentiert: die positive Wirkung hält auch nach Abschluss der
    Desensibilisierungstherapie über Jahre hinweg an.
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